Zwangsstörung
18 Dez 2017

Zwangsstörung

Unter einer Zwangsstörung leidet man wenn im wesentlichen wiederkehrende Zwangsgedanken und oder Zwangshandlungen aufträten.
Der Übergang vom „Normalen“ zur Zwangsstörung ist fließend die Meisten kennen das Gefühl, am liebsten zweimal kontrollieren zu wollen, ob man die Wohnungstür auch tatsächlich versperrt hat.
Der Betroffene kann nicht anders, als wieder und wieder zu kontrollieren oder bestimmte Handlungen auszuführen.
Solche Zwänge können das gesamte Leben beeinträchtigen. Obwohl der Betroffene sie selbst als unsinnig, störend und unnötig empfindet, kann er sie nicht ignorieren.
Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die sich dem Betroffenen gegen seinen Willen aufdrängen und ihn übermäßig beschäftigen. Sie können alltäglichen Gedanken und Befürchtungen ähneln, haben jedoch eine intensivere Qualität. Oftmals handelt es sich um bizarre, rational schwer nachvollziehbare Gedanken.
Zwangshandlungen sind Handlungen, zu deren Ausführung sich die Betroffenen gedrängt fühlen, obwohl sie diese möglicherweise als sinnlos oder übertrieben ansehen. Zu den häufigsten Zwangshandlungen zählen Wasch- und Reinigungszwänge (z.B. exzessives Händewaschen), Kontrollzwänge (z.B. Haustüren und elektrische Haushaltsgeräte kontrollieren), Ordnungszwänge, Zählzwänge, Sammelzwänge und Wiederholungszwänge.
Im Allgemeinen erleben die Betroffenen dieses Verhalten selbst als sinnlos und ineffektiv und versuchen immer wieder, dagegen anzugehen. Angst ist meist ständig vorhanden, unterdrückt man die Zwangshandlungen, so verstärkt sich die Angst deutlich.


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